Lieferung & Abholung: Dorfstraße 27c, 39291 Rietzel
Wir machen aus schwer vermarktbaren Partien wieder marktfähige Ware – in Rietzel bei Magdeburg, oft noch am selben Tag. Ob Käferbefall, Überfeuchte, zu hoher Besatz, Mutterkorn, verdorbene Körner oder eine Fallzahl außerhalb des Rasters: Wir analysieren die Partie und kombinieren Reinigung, Farbsortierung, Entwesung, Trocknung und Mischung, bis sie passt. [FOTO 1: Vorher-Nachher einer geretteten Partie, z. B. Soja]
Schildern Sie unserem Vertrieb das Problem – bei Reklamationen am besten direkt vom Abnehmer aus.
Der LKW kippt ab und fährt in der Zwischenzeit zur Fahrzeugwäsche. Eingelagerte Ware behandeln wir direkt aus dem Lager.
Unser Labor bestimmt, was die Partie belastet. Wir besprechen mit Ihnen, welche Schritte nötig sind, was sie kosten und wer sie trägt.
Wir kombinieren die passenden Verfahren – im Durchlauf, wenn es schnell gehen muss.
Die aufbereitete Ware geht zurück in den LKW und kann noch am selben Tag erneut angeliefert werden.
Eine Problempartie lässt sich selten mit einer einzelnen Maschine lösen. Käferbefall behandeln wir im Entoleter mit anschließender Reinigung, Überfeuchte im Trockner, Besatz und Fremdgetreide über Siebreinigung, Trieur und Farbsortierer. Mutterkorn sortieren wir zuverlässig aus. Bei Kichererbsen oder Soja trennt der Farbsortierer grüne, fleckige und verfärbte Körner ab und schafft so Qualitätsstufen innerhalb einer Kultur. [FOTO 2: Farbsortierer beim Aussortieren verdorbener Körner]
Manche Partien sind sogar zu gut: Roggen mit sehr hoher Fallzahl findet kaum Abnehmer. Mischen wir ihn mit einer Partie zu niedriger Fallzahl, entsteht genau die Qualität, die ein Abnehmer sucht. Ebenso stellen wir Protein und Kleber auf Punkt ein – vorausgesetzt, es gibt passende Mischungspartner. So werden aus zwei schwer verkäuflichen Partien eine gut vermarktbare. Für wen Händler und Landwirte, deren Ware beim Abnehmer zurückgewiesen wurde, Erzeuger mit schwierigen Ernten und Gemengeanbauer, die sortenreine Produkte brauchen. Ein Beispiel: Eine Sojapartie konnte erst nach dem Winter geerntet werden und enthielt verschimmelte und verdorbene Körner. Statt in die Biogasanlage zu gehen, haben wir die beschädigten Körner aufgebrochen, über die Reinigung abgeschieden und den Rest über den Farbsortierer geschickt. Rund 75 % der Partie waren danach wieder für ihren eigentlichen Zweck verarbeitbar. [FOTO 3: Getrennte Fraktionen – gute Ware und Ausputz]
Bio- und konventionelle Ware bereiten wir zeitlich getrennt auf. Nach konventionellen Partien folgen Reinigung, Spülcharge und erneute Reinigung – Die Trennung und Reinigung sind dokumentiert.
Nicht jede, aber viele. Ob und wie viel sich retten lässt, zeigt die Analyse. Bei Geruch oder Auswuchs prüfen wir den Einzelfall. Eine Mykotoxin-Reduzierung durch Schleifen oder Bürsten bieten wir derzeit nicht an.
Ein LKW ist im Durchlauf in der Regel nach rund zwei Stunden wieder verladebereit und kann noch am selben Tag erneut beim Empfänger anliefern.
Ja. Wir mischen Fallzahl, Protein oder Kleber auf den gewünschten Wert, wenn passende Mischungspartner vorhanden sind – und vermitteln auf Wunsch auch die Abnehmer.
Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien. Notwendige Cookies ermöglichen den Betrieb der Website und speichern Ihre Datenschutzauswahl. Mit Ihrer Einwilligung nutzen wir Google Analytics zur statistischen Auswertung und laden externe Inhalte wie Google Maps. Dabei können Daten an Google und in die USA übermittelt werden. Sie können freiwillige Dienste ablehnen und Ihre Einwilligung jederzeit über „Datenschutz-Einstellungen“ ändern oder widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.